Die Gärten auf einen Blick

Rhododendrontal

Ein verwunschener Märchenwald – ganz  besonders im Frühling, wenn die Rhododendronsammlung in einer unfassbaren Farbenpracht blüht.  Unter den Arten und Sorten gibt es auch besonders alte Pflanzen und solche mit speziellem Laub zu entdecken.  Ein Besuch lohnt sich also auch ausserhalb der Blütezeit.

Rhododendronsammlung

Trockenbiotop & Hochplateau

Einst für die Gartenausstellung «Grün 80» vom renommierten Landschaftsarchitekten Dieter Kienast künstlich geschaffen, ist das Trockenbiotop heute ein wertvoller Naturraum mit «wilder» Atmosphäre. Das Hochplateau mit seinen artenreichen Trockenwiesen steht sogar unter Naturschutz. Dank des Blütenreichtums produzieren die Bienen im Bienenhaus besonders viel Honig.

Naturschutz Bienenhaus

Englischer Garten

Der denkmalgeschützte Landschaftsgarten wurden schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts angelegt: Der samtig grüne  «Pleasure Ground» wird ergänzt von klassischen Elementen wie einer charaktervollen Baumkulisse und einem Seerosenteich. In der Villa Merian hatten einst Christoph und Margaretha Merian ihren Sommersitz. Spazieren Sie die geschwungenen Wege entlang und achten Sie dabei auf die wie in einem Gemälde inszenierten Blicke auf die Villa und die umliegenden Ländereien.

Cafe-Restaurant Villa Merian

Äcker & Weiden

Die Flussebene rund um den Brüglingerhof wird schon seit dem 17. Jahrhundert landwirtschaftlich genutzt und auch heute noch biologisch bewirtschaftet. Doch heute dient die Arbeit der Naturbildung: Schülerinnen und Schüler bauen im Programm «Schule & Landwirtschaft» Getreide, Kartoffeln, Gemüse und Kräuter an.

Landwirtschaft Schule & Landwirtschaft

Obstgarten

Der Obstgarten bietet vom Aussterben bedrohten Apfel-, Birnen- und Pflaumensorten ein Zuhause. Jeder der 400 Bäume trägt eine andere Sorte!  Sie alle haben eine kulturhistorische bedeutende Geschichte. Die Stiftung ProSpecieRara setzt sich dafür ein, dass die alten Sorten  wieder vermehrt angebaut und genutzt werden.

ProSpecieRara

Pro Specie Rara in den Merian Gärten

Brüglingerhof

Schon im 13. Jahrhundert, als Brüglingen noch eine wilde Flusslandschaft war, stand hier bereits eine Mühle. Später wurde die Birs gezähmt und die Flussebene für die Landwirtschaft nutzbar. Der Brüglingerhof mit seinen Ställen, Scheunen, dem Pächterhaus und anderen Gebäuden wuchs nach und nach. Das schmucke Gebäudeensemble ist heute sogar im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder. 2012 kam das moderne Lehmhaus dazu. Der Brüglingerhof ist eines der Betriebszentren der Merian Gärten.

Marktstand Mühlemuseum

Bauerngarten

Bereits 1711 angelegt, kultivierten die Pächter des Brüglingerhofs hier Gemüse, Obst und Blumen für den Eigenbedarf. Heute ist der Gemüsegarten mit geringelten Randen, farbigen Rüebli und anderen seltenen Gemüsesorten bestückt − und macht unsere Zusammenarbeit mit ProSpecieRara sichtbar. Der Arzneipflanzengarten beherbergt eine breite Auswahl an Pflanzen, deren Inhaltsstoffe in der Medizin Anwendung finden. Eine der charakteristischsten Bauten der Merian Gärten ist die Orangerie – von Stararchitekt Melchior Berri im 19. Jahrhundert gebaut, waren hier die exotischen Kübelpflanzen von Christoph Merian untergebracht.

Tierhof

In den Ställen und auf den Weiden leben unsere Nutztiere: Schafe, Hühner und Kaninchen von seltenen Rassen erfreuen Gross und Klein. Die Tiere haben in den Merian Gärten eine wichtige Aufgabe: Sie sind Protagonisten in unseren Schulangeboten und –  als Teil von ProSpecieRara-Zuchtprogrammen – wichtige Botschafter für ihre Rassen.

Tiere Naturbildung

Dyychuferweg

Der St. Alban-Dyych und sein kleinerer Seitenarm, der Mühledyych, sind künstlich angelegte Kanäle. Sie dienten früher dem Basler Gewerbe als Energielieferanten für zahlreiche Mühlen, Schmieden und Sägereien. Der Uferweg ist gesäumt von Weiden, Farnen und wasserliebenden Pflanzen, und ist im Sommer angenehm  kühl. Halten Sie die Augen offen für Nagespuren vom Biber, der in der Gegend zuhause ist.

Irisgarten

Wenn die 1500 historischen Bartiris im Mai/Juni gleichzeitig blühen, reisen Gartenliebhaber aus aller Welt an, um das Spektakel zu sehen. Die bedeutende Irissammlung kam 1969 als Geschenk der leidenschaftlichen Iriszüchterin Gräfin Helene von Stein Zeppelin in die Merian Gärten. Benachbart am Hang finden sich weitere Iris – wilde Arten, die selten zu sehen sind und interessante Zuchtformen in allen Grössen und Farben, sowie Schneeglöckchen und weitere Zwiebelpflanzen. Hier blüht es wirklich das ganze Jahr.

Irissammlung Schneeglöckchen

Zentrum Vorder Brüglingen

Das mächtige Hofgut Vorder Brüglingen liess Christoph Merian in den 1830ern erbauen. Die repräsentativen Gebäude wurden von Stararchitekt Melchior Berri angelegt und machen deutlich, welchen hohen Stellenwert Christoph Merian der Landwirtschaft zumass. 1980 wurden für die «Grün 80» hier Bildungsgärten angelegt. Ein Geheimtipp ist die Fuchsientreppe  mit hunderten roten, weissen, violetten und pinken Fuchsien welche von Frühling bis Herbst in Kübeln draussen stehen. 

Fuchsiensammlung

Nordgarten

Der schöne Parkbereich mit lauschigen Nischen und sonnigen Bänken ist der perfekte Ort, um sich mit einem Buch zurück zu ziehen. Der Nordgarten beherbergt auch die Clematissammlung mit einer grossen Vielfalt an Formen, Farben und Düften sowie die Pfingstrosensammlung.  

Clematissammlung Pfingstrosensammlung